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Doppelboden / Kabelboden in Serverräumen Doppelboden für Büroflächen Trockenhohlraumboden Bodentank/Elektrant

DOPPELBODEN

Doppelböden sind Installationsböden aus Systembauteilen, die aus einer Doppelboden-Unterkonstruktion mit höhenverstellbaren Stahlstützen (je nach Anforderungen durch Stahlprofile verstärkt) und Trägerplatten aus Holzwerkstoff, Kalziumsulfat oder Metall (abhängig von den Anforderungen an Statik, Schall- und Brandschutz) bestehen.
Die Oberflächen eines Doppelbodens werden in den meisten Fällen werkseitig mit fertigen Oberbelägen (PVC, Linoleum, Kautschuk, Teppich, Parkett etc.) versehen. Die Trägerplatten haben ein Normalraster von 600 x 600 mm und können an jeder freien Stelle aufgenommen (Doppelboden geöffnet) werden.

Doppelböden zeichnen sich durch höchste Flexibilität und den schnellsten Zugriff auf Installationen aus.

Typische Anwendungsbereiche

Büroflächen

Doppelböden mit Trägerplatten aus Holzwerkstoff bzw. Kalziumsulfat auf einer Stützenunterkonstruktion für eine Bauhöhe von ca. 100-200 mm. Als Oberbeläge kommen Textilbeläge (Nadelvlies bzw. Velours) für die reinen Büroflächen, bzw. elastische Beläge (PVC-, Linoleum- und Kautschukbelag) oder Steinbeläge für Sonderflächen (Kopiererräume, Teeküchen, Pausenraum etc.) zum Einsatz.

Technikflächen

z.B. Serverräume und Rechenzentren: Doppelböden mit Trägerplatten aus Holzwerkstoff bzw. Kalziumsulfat mit einer höheren Tragfähigkeit und einer verstärkten Stützenunterkonstruktion, eventuell mit Profil-Verstrebungen; Bauhöhen von ca. 200-500 mm. Als Oberbeläge kommen selten Textilbeläge (Nadelvlies bzw. Velours) zum Einsatz, eher elastische Beläge (PVC-, Linoleum- und Kautschukbelag). Aufgrund der oftmals hohen Wärmelast in diesen Bereichen erfolgt die Klimatisierung über den Hohlraum des Doppelbodens. Konditionierte Luft wird in den Doppelboden eingeblasen und an den Bedarfsstellen über Lüftungsauslässe herausgelassen.

Elektroräume

z.B. Schaltzentralen, NSHV, MSP: Doppelböden mit Trägerplatten aus Holzwerkstoff bzw. Kalziumsulfat mit einer hohen Tragfähigkeit und einer hochbelastbaren Schaltwartenunterkonstruktion; Bauhöhen von ca. 400-1.200 mm. Als Oberbeläge kommen elastische Beläge (PVC-, Linoleum- und Kautschukbelag) zum Einsatz. Diese Art von Doppelboden bietet eine enorme Kapazität für die Verlegung von Kabeln. Mit Systemzubehör können Rahmen für die direkte Aufstellung von Schaltschränken gebaut werden.

Service- und Beratungsbereiche

in Banken und Sparkassen: Im Foyer oder der Schalterhalle kommen oftmals Doppelböden (oder Hohlraumböden) mit Steinbelägen zur Ausführung, in den Beratungszonen und Verwaltungsbereichen hingegen Doppelböden mit Textilbelägen (Velours). Auch hier liegen die Bauhöhen zwischen 100 und 200 mm. Als Trägerplatten kommen Holzwerkstoffplatten oder Kalziumsulfatplatten zum Einsatz.

Synonyme für Doppelboden sind: Schaltwartenboden, Montageboden, Fehlboden, Kabelzwischenboden, Serverboden.

© Wolfgang Spürk · Wiesenstr.83a · 53639 Köningswinter