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Doppelboden/Kabelboden in Serverräumen Doppelboden für Büroflächen Trockenhohlraumboden Bodentank/Elektrant

Investieren heißt: an morgen denken!

IHRE ANFORDERUNGEN

Zur Sicherstellung einer langfristig hohen Rendite müssen marktgerechte Immobilien den neuen Entwicklungen in der Büro- und Kommunikationstechnik, sich laufend ändernden Organisationsstrukturen sowie häufigen Nutzungsänderungen von Räumen angepaßt werden können. Dieser Prozeß macht immer neue Installationen erforderlich, d.h. vorhandene Leitungen müssen ausgetauscht werden, neue Versorgungseinrichtungen kommen hinzu. Dazu sollten die Gebäude so ausgerüstet werden, daß sie im Bedarfsfall schnell angepaßt werden können.

UNSERE LÖSUNGEN

INBOTEC-Installationsböden erfüllen diese Anforderungen im höchsten Maße. Sie ermöglichen die Unterbringung von Elektroleitungen für die Stromversorgung und die Telekommunikation, sowie den schnellen Zugriff.
Alle Geräte können über Bodenanschlüsse versorgt werden; Nachinstallationen sind problemlos möglich.
Kosten-Nutzen-Analysen sowie Vergleiche mit herkömmlichen Systemen (Estrich mit Kanalsystem) belegen die Wirtschaftlichkeit dieser Gebäudeausrüstung.

GEEIGNETE SYSTEME

INBOTEC bietet unterschiedliche Installationsbodensysteme an:
Doppelböden und Hohlraumböden.

Man unterteilt die Systemböden nach der Verwendung und der Bezeichnung der Einsatzflächen wie folgt

Elektroräume: Hier werden Schaltwartenböden/Schaltwartendoppelböden eingesetzt. Diese bestehen aus einer Stahlunterkonstruktion aus verzinkten Stahl-C-Profilen, die mit Hammerkopfschrauben auf Schwerlaststützen/Doppelbodenstützen verschraubt werden. In den Stellflächen der Schaltschränke werden Rahmenprofile verwendet, welche flächenbündig mit den Doppelbodenplatten im Gehbereich eingebaut werden. Die Bauhöhen belaufen sich überwiegend zwischen 400 und 1.500 mm. Im Zwischenboden lassen an den Doppelbodenstützen Trägerprofile für die Auflage von Kabelpritschen montieren, ja, man kann sogar komplette Zwischenböden einziehen, letztendlich eine Konstruktion in mehreren Etagen. Als Abdeckplatten im Gehbereich dieser Schaltwartendoppelböden kommen Platten mit Holzwerkstoff oder solche mit mineralischem Plattenkern zur Ausführung. Fast immer kommen elastische Beläge (PVC, synth. Kautschuk/Gummibeläge/Noppengummi oder Linoleum) zum Einsatz, wobei hier Anforderungen hinsichtlich der Ableitfähigkeit (Ableitung statischer Aufladungen) und der Isolierfähigkeit  (Isolierung gegen direkte Stromleitung) Berücksichtigung finden.

Serverräume, Rechenzentren, EDV-Räume: Hier unterscheiden wir zwischen kleineren Serverböden mit niedrigen Bauhöhe  von ca. 190 mm in der Verwendung als Kabelböden zur Unterbringung der Daten- und Stromkabel, sowie in Rechnerräumen mit höheren Bauhöhen von ca. 400 bis 500 mm, in denen zusätzlich der Hohlboden zur Verteilung und Zuführung der Kühlluft dient (Lüftungsboden/Lüftungsdoppelboden). Lüftungsplatten werden meist vor den Serverreihen als sogenannter Kaltgang gelegt, von dem die Server die klimatisierte Luft meist im Sockelbereich ansaugen.

Sofern nicht der Rohbeton im Einbaubereich von vorneherein tiefergelegt wurde, kommt eine Treppe oder eine Rampe, teilweise mit einem Geländer gesichert, als Aufstiegshilfe zum Einbau.

Bei größeren Rechenzentren und höheren Bauhöhen wird jedoch vermehrt ein Schaltwartendoppelboden eingebaut, ähnlich dem in den Elektroräumen. Hintergrund ist, daß Server immer schwerer werden und die Konstruktion entsprechend hochtragfähig ausgeführt werden muß.

Hinsichtlich der Bodenbeläge wird besonderen Wert auf eine hohe Ableitfähigkeit (Ableitung der statischen Aufladung und Schutz der elektronischen Bauteile) gelegt. Häufig werden PVC/Vinyl-Beläge (z.B. Dunloplan Derby, forbo Colorex, Mipolam etc.), Kautschukbeläge (z.H. Freudenberg noraplan, Dunloplan Monza el), Linoleum-Beläge (z.B. forbo ohmex, DLW-Armstrong marmorette LCH)  in der jeweils leitfähigen Version eingesetzt, seltener Textilbeläge (z.B. Nadelvliesbeläge wie fabromont resista Kugelgarn, DLW-Strong, forbo forte, Titan, Textimex Sanyl).

Büroflächen: In den Flächen der Büroarbeitsflächen werden die Zwischenfußböden fast ausschließlich als Kabelboden/Kabelmanagementboden verwendet, seltener für die Luftführung und damit für die Klimatisierung des Gebäudes. In diesen Einbauflächen dominiert der Kabelboden mit Bauhöhen zwischen 120 und 150 mm. Bodentanks, auch Elektranten genannt (z.B. von Ackermann oder Electraplan) werden in Doppelbodenplatten eingelassen und deren Deckel mit dem gleichen Bodenbelag beklebt, den die umliegenden Doppelbodenplatten aufweisen. Somit ist im geschlossenen Zustand nur ein schmaler Rahmen zu sehen. Lässt man an diesen „fußbodenebenen Einbaueinheiten“ genügend Kabel, kann man diese einfach als ganzes Plattenelement wieder einsetzen, ohne neu anschließen zu müssen.

Sollten Büroflächen über den Boden klimatisiert werden, so erhalten einige  Doppelbodenplatten einstellbare Drallauslässe (z.B. Krantz TKK Drallauslaß DN 150 oder DN 200), die eine gute Luftverwirbelung und damit eine geringe Luftzugbelastung gewährleisten.

Sonderfälle bzw. Sonderausführungen

Reinraumböden/Reinraumdoppelböden: Der Reinraumdoppelboden wird genutzt als Lüftungsdoppelböden (eventuell sogar Luftabsaugung über den Montageboden) und zugleich Technikboden für Installationen. Hier gelten höchste Anforderungen hinsichtlich der Luftreinheit.

Doppelboden in Produktionsstätten: Auch hier wieder ein Technikdoppelboden mit Kabelauslässen (diese Kabelauslässe/Kabeldurchlässe werden teilweise mit Kabelbürsten/Kabelbürstendichtungen ausgerüstet)

  • Montagezwischenboden als Fehlboden oder Flächendoppelboden zum Ausgleich von Höhendifferenzen zwischen Bauteilen. Dieser Montagedoppelboden dient weniger der Unterbringung von Installationen sondern mehr als verlorene Schalung. Auch beim Montageboden gibt es Bauhöhen von wenigen Zentimetern bis hin zu mannshohen Konstruktionen. Bei sehr hohen Bauhöhen kann man sogar noch einen Zwischenfußboden einziehen.
  • Hohlböden/Hohlraumböden: Ein Hohlboden/Hohlraumboden ist letztendlich ein Installationsboden als geschlossene Estrichfläche auf Stahlstützen, der über Revisionsöffungen bzw. einen Bodenkanal/Doppelbodenkanal erschlossen wird. Die schon vorher erwähnten Doppelbodenplatten werden innerhalb der Installationsbodenkanäle mit seitlichen Metallwinkeln eingefaßt. Die Funktion der Hohlböden ist überwiegend jene des Kabelzwischenbodens. Im Grunde genommen handelt es sich um einen eingeschränkt zu öffnenden Kabeldoppelboden mit einer geringen Flexibilität.
  • Wichtige Zubehörteile sind: Saugheber oder Doppelsaugheber = Plattenheber für Platten mit glatten Belägen, Krallenheber für solche mit textilen Belägen, Lüftungsplatten und Stahllüftungsplatten in den unterschiedlichsten Ausführung hinsichtlich der Luftleistung und auch mit Luftmengenregulierungen lieferbar.

Ein kleiner Rückblick in die Geschichte der Kabelböden und der Stand heute

Mit der Entstehung der Elektrizitätswirtschaft im 19. Jahrhundert kam die Forderung nach geschützten Verlegungen der Elektrokabel auf. Dies um so mehr, als Industrie und Gewerbe die Umstellung im Antrieb von Motoren und Beleuchtung vollzogen.

Zuerst wurden Kabelkanäle und Kabelgräben gebaut und diese mit unterschiedlichen Abdeckungen geschützt. Einspeisungen in die Gebäude wurden vielfach über Kabelkeller geführt, von wo aus die einzelnen Bereiche in den Gebäuden angesteuert wurden.

Daraus entwickelten sich im Laufe der Zeit Elektroräume für Mittelspannung und Niederspannung, in denen schon die Elektroschränke auf Stahlrahmen aufgestellt wurden. Die Stahlrahmen wurden oftmals in den Gehbereich hinein erweitert und erhielten Abdeckplatten oder Abdeckungen aus Holztafeln und Holzbohlen, da diese eine gewisse Isolierung darstellten. Hier sprach man schon von Doppelböden oder Kabelböden, obwohl diese Konstruktion noch weit entfernt war von einer heute zum Stand der Technik gehörenden Systemlösungen. Der damalige Doppelboden/Kabelboden war eine von Schlosser geschweißte Konstruktion, die den örtlichen Gegebenheiten angepaßt wurde. Auch wurden die Abdeckplatten des Doppelfußbodens dem Verlauf der Stahlunterkonstruktion angepasst und hatten selten ein einheitliches Maß, was eine Austauschbarkeit oder Wiederverwendung der Bauelemente ermöglicht hätte. Bis in die 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts hinein blieb es bei den selbstgestrickten Lösungen im Bereich der Doppelfußböden.

Aufgeständerte Böden (Ständerboden/Stützenboden/Stelzenboden) wurden zunehmend auch für andere Installationen eingesetzt, so zur Unterbringung von Rohren und Leitungen in der Industrie. Diese Ständerböden nannten sich dann Installationsböden oder Installationsdoppelböden. So ein Installationsboden wurde ganz unterschiedlichen Anforderungen/Belastungen ausgesetzt, so im Bereich der Belastbarkeit (bis hin zur Befahrbarkeit mit Staplern) und im Bereich des Brandschutzes.

Es gab Konstruktionen, bei denen gemauerte Stützen mit schweren Betonplatten belegt wurden, die nur per Kran oder ähnlich schwerem Hebezeug aufzunehmen waren. So ein Zwischenboden war letztendlich tot. Es fehlte jegliche Flexibilität, die man heute von einem Zwischenfußboden in der Funktion als Installationsboden erwartet.

Heute sind die Systemböden modular aufgebaut und lassen sich vielseitig modifizieren. Während noch in den 70er Jahren relativ große Plattenelemente (z.B. 750 mm x 750 mm), teilweise mit Profilunterstützungen verstärkt, aus Sperrholzplatten hergestellt wurden, ist heute das Standardmaß 600 mm x 600 mm. Die Plattenstärken variieren je nach verwendetem Baustoff zwischen 28 und 42 mm. Als Baustoffe für den Plattenkern kommen Holzwerkstoff in den Dicken 28 mm und 38 mm in Frage, mineralische Platten in vielen Zwischendicken von 28 mm bis hin zu 42 mm. Stahlplatten kommen passend zu den anderen Plattenstärken überwiegend als Lüftungsplatten in Klimaböden/Lüftungsböden/Reinraumböden zum Einsatz. Aluminiumplatten waren in den 80er und 90er Jahren noch häufig im Einsatz (auch hier wieder in den Bereichen Klimaboden/Lüftungsboden/Reinraumboden), werden heute jedoch wegen des hohen Preises fast gar nicht mehr nachgefragt.

Synonyme für Installationsböden in anderen Sprachen sind: suelo flaso, raised floor, suelo elevado, accessfloor, accessflooringsystem, suelo tecnico, double floor, suoelo doppio etc.

© Wolfgang Spürk · Wiesenstr.83a · 53639 Köningswinter