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Behandlungs- und Pflegehinweise für Doppelböden

TOPfloor-Doppelboden

Die Beachtung dieser Hinweise zum fachgerechten Umgang mit Doppelböden sollte dazu führen, eine unsachgemäße Handhabung der Doppelböden und dadurch unnötig entstehende Kosten auszuschließen. Bei einer entsprechend schonenden Behandlung und Pflege bleiben Doppelböden mehr als 20 Jahre betriebsfähig.

Teil A: Einsatzbedingungen (Temperatur/Feuchtigkeit)

Doppelböden sind für folgende Montage- und Betriebsbedingungen konzipiert: Temperatur bei Montage und Betrieb: 15 bis 25 °C Luftfeuchtigkeit: relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 %.

Teil B: Handhabung

  • Beachten Sie die Tragfähigkeit des Doppelbodens. Entscheidend ist dabei besonders die Punktlast. Ausschnitte in Doppelbodenplatten reduzieren die Tragfähigkeit. Beim Transport schwerer Lasten sind geeignete Lastverteilungen zu verwenden; alle Platten müssen eingesetzt, d.h. der Doppelboden vollständig geschlossen sein.
  • Doppelbodenplatten, die an Bodenabschlüssen, Treppen und Rampen anschließen, sind vielfach aus technischen Gründen nicht aufnehmbar.
  • Nur so viele Doppelbodenplatten ausbauen, wie unbedingt notwendig ist. Verwenden Sie dazu geeignete Plattenheber (Saug- bzw. Krallenheber). Setzen Sie den Saugheber jedes Mal neu an. Damit erreichen Sie die maximale Haftung.
  • Konstruktive Änderungen an Doppelböden sollten ausschließlich von Fachfirmen durchgeführt werden (Gewährleistung/Haftung bei Unfall).
  • Vereinbaren Sie eine regelmäßige Kontrolle (jährlich bzw. bei Umbau sofort) der Doppelböden durch einen Wartungsvertrag mit dem Hersteller.

Teil C: Fehler erkennen und vermeiden

Fehler Folgen Empfehlungen
Es werden größere Flächen bzw. Inseln aufgedeckt, so daß die Verspannung des Doppelbodens gestört wird. Beim Wiedereinsetzen werden die Platten mit Gewalt hineingepreßt, wobei Beschädigungen an Plattenkanten und Stützkopfauflagen entstehen. Nur einzelne Platten aufnehmen, so daß die Verspannung des Doppelbodens erhalten bleibt.
Es werden einzelne Platten ausgehoben und anschließend nicht mehr in ihre ursprüngliche Lage, d.h. Montagestelle und Ausrichtung zurückgelegt. Es entstehen Fugen und eine labile Plattenlage. Nur einzelne Platten aufnehmen, diese nicht untereinander austauschen, sondern in ihre ursprüngliche Lage zurücklegen.
Das Wiedereinsetzen der Platten erfolgt ohne Plattenheber. Dabei werden die Platten an einer Seite eingesetzt und schließlich, an der gegenüberliegenden Seite, kräftig hineingestoßen. Nicht nur, daß hierdurch Schäden an den Platten oder Belägen entstehen können; vielmehr werden Teile der Kunststoff-Stützkopfauflagen umgedrückt und beschädigt. Platten mittels Plattenheber gleichmäßig einsetzen.
Randplatten bzw. Paßplatten werden herausgenommen. (Über die Randplatten erfolgt die Verspannung des Doppelbodens. Als Abdichtung wird Kompriband verwandt.) Durch das Fehlen der Verspannung bilden sich Fugen, Sockelleisten werden abgerissen und, beim Wiedereinsetzen der Platten, das Kompriband hinuntergerückt. Möglichst keine Randplatten oder Paßplatten ausbauen. Beim Wiedereinsetzen von Randplatten sollt man beim Kompriband zuerst ansetzen und dabei die Fußleistenlippe vorsichtig anheben.

Es werden Platten auf Dauer entnommen, ohne daß die vorhandenen Schubkräfte durch entsprechende Rahmen oder Abspannungen aufgefangen werden.

Der gesamte Plattenverband wird labil und kann in sich zusammenbrechen; besonders dann, wenn schwere Lasten transportiert werden.

Keine Platten auf Dauer oder für längere Zeit entnehmen, ohne an deren Stelle einen Rahmen oder eine Abspannung einzubauen.

Die Stützen der Unterkonstruktion werden als "Umlenker" beim Einziehen von Elektroleitungen benutzt.

Beim Entfernen der darüber lie- genden Doppelbodenplatte reißt die Stütze ab.

Kabel von oben mit "Spiel" einlegen.

Stützkopfauflagen werden nach dem Herausnehmen der Platten verschmutzt oder sogar nicht wieder eingebaut.

Platten wackeln und eine Ecke ragt als Stolperkante heraus.

Die Stützkopfauflagen vor dem Wiedereinsetzen der Platten kontrollieren und gegebenenfalls reinigen.

Teil D: Reinigung und Pflege

  • Stimmen Sie die Reinigungsart und -mittel mit den Vorschriften der Belagshersteller und den Hinweisen der Reinigungsmittelhersteller ab.
  • Doppelböden dürfen nur feucht (nicht naß) gereinigt werde. Grundsätzlich sollten die Beläge und Trägerplatten nur kurz mit Feuchtigkeit in Berührung kommen. Alle Feuchtigkeit ist unverzüglich und vollständig wieder aufzunehmen. Bodenplatten mit Ausschnitten, Einbauten bzw. Lüftungsplatten sind besonders sorgfältig zu behandeln um ein Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern.
  • Es dürfen keine destillierte Wasser/Wassergemische verwendet werden.
  • Vor Nutzung der Doppelböden mit elastischen Belägen empfiehlt sich, diese durch eine Fachfirma einer Grundreinigung und Einpflege zu unterziehen.

Teil E: Besondere Hinweise für Auftraggeber, Nutzer und Handwerker

  • Das Betreten der Doppelböden darf erst nach Freigabe durch den Monteur und nach Abnahme der Leistungen erfolgen.
  • Die Verklebung der Doppelbodenstützen mit dem Untergrund benötigt etwas Zeit zum Abbinden und Aushärten, min. 12 Stunden, z.B. über Nacht. Vorher dürfen werden die Flächen begangen, noch Platten aufgenommen werden.
  • Die Oberbeläge der Doppelböden sind bei besonderer Beanspruchung, z.B. beim Transport von Lasten, der Montage von anderen Gewerken auf den Doppelböden oder gegen den Eintrag von Schmutz geeignet zu schützen. Dieses kann durch eine leichte Schutzabdeckung mit beschichteter Pappe oder durch eine an den Stößen ver­klebte Hartfaserplattenabdeckung erfolgen. Bei schwereren Lasten ist eine ge­eignete Lastverteilung vorzunehmen.

Stand: Januar 2017. Technische Änderungen vorbehalten.

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